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Klein, aber voller Geschmack: So startet die Apfelernte bei Alfons Vilser!

Die ersten Bio-Äpfel der Saison sind da! Für unseren langjährigen Erzeuger Alfons Vilser beginnt jetzt die Ernte der Frühäpfel. Doch in diesem Jahr zeigt sich besonders deutlich: Die Natur hält sich nicht an Wunschlisten.

Ein trockenes Jahr – mit sichtbaren Folgen

KI generiert: Zwei Personen stehen lächelnd vor blühenden Bäumen in einem Obstgarten.

Die lange Trockenheit der vergangenen Wochen hat ihre Spuren hinterlassen. Die Frühäpfel sind in diesem Jahr deutlich kleiner als gewohnt.

„Den Frühäpfeln hat der Wassermangel einfach zugesetzt“, erzählt Alfons, auf dem Bild mit seiner Frau Monika bei unserem Apfelblüten-Besuch im Frühjahr.

Für die später reifenden Winteräpfel ist er dagegen vorsichtig optimistisch. Sollten in den nächsten Wochen noch ausreichend Niederschläge fallen, könnten sie sich noch gut entwickeln.

Die gute Nachricht: Der Geschmack hat unter der Trockenheit nicht gelitten. Im Gegenteil – die kleinen Äpfel überzeugen mit ihrem intensiven Aroma und ihrer natürlichen Süße.

Handarbeit gegen den Apfelwickler

Nicht nur die Trockenheit fordert Familie Vilser heraus. Auch der Apfelwickler ist in diesem Jahr besonders aktiv, ein Nachtfalter, der seine Puppen in die Apfelborke legt. Die Larven kriechen dann in den Apfel, in dem dann sprichwörtlich der "Wurm drin ist". Je nach Wetter können sich innerhalb einer Saison bis zu zwei Generationen der Obstmade entwickeln: das kann große Schäden verursachen!

KI generiert: Eine braune Motte sitzt auf einem grünen Blatt.

Die warmen Nächte in diesem Jahr bieten dem Schädling ideale Bedingungen. Deshalb kontrollieren Monika und Alfons die Bäume regelmäßig und pflücken befallene Äpfel von Hand aus. So wird verhindert, dass sich der Apfelwickler weiter ausbreitet – eine aufwendige Arbeit, die viel Erfahrung und Geduld erfordert.

KI generiert: Rote Äpfel hängen an einem Baumzweig, umgeben von grünen Blättern.

Warum kleine Äpfel für uns kein Problem sind

Wer im Supermarkt einkauft, findet meist Äpfel, die fast alle gleich groß aussehen. Kleinere Früchte schaffen es dort oft gar nicht erst ins Regal. Stattdessen werden sie häufig zu Saft verarbeitet oder anderweitig verwertet. Für uns zählt jedoch etwas anderes.

KI generiert: Person hält Äpfel in der Hand, umgeben von frischem Obst und Gemüse in grünen Kisten.

Nicht die Größe entscheidet über die Qualität, sondern der Geschmack.

Deshalb finden auch kleinere Äpfel ihren Platz in unseren Ökokisten. Denn sie schmecken genauso lecker wie ihre größeren Geschwister – und manchmal sogar noch aromatischer.

So helfen wir gemeinsam mit unseren Erzeugern, unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und wertvolle Bio-Lebensmittel zu nutzen, statt sie aus rein optischen Gründen auszusortieren.

Natur lässt sich nicht normieren

KI generiert: Rote und gelbe Äpfel in einer grünen Kiste.

Jede Ernte erzählt ihre eigene Geschichte. Mal sind die Äpfel größer, mal kleiner. Mal spielt das Wetter mit, mal stellt es unsere Erzeuger vor besondere Herausforderungen.

Genau das macht regionale Bio-Landwirtschaft aus: Sie arbeitet mit der Natur – nicht gegen sie.

Und wir finden: Ein kleiner Apfel mit großem Geschmack ist allemal besser als ein perfekter Apfel, der nie den Weg auf den Teller findet.